Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie (mit Winston)

In ausgewählten Sitzungen wird meine therapeutische Arbeit unter Umständen von Winston, meinem Hund, unterstützt, der ein zertifizierter Therapiehund für tiergestützte und therapeutische Interventionen ist. Seine Einbindung erfolgt stets bewusst, zeitlich sorgfältig abgestimmt und an die individuellen Bedürfnisse des Klienten angepasst – niemals ist sie verpflichtend und niemals lenkt sie vom therapeutischen Prozess ab.

Die tiergestützte Therapie kann eine wirkungsvolle, nonverbale Form der Unterstützung bieten, insbesondere für Klienten, die unter Ängsten, emotionaler Überforderung, Vertrauensproblemen oder Schwierigkeiten beim verbalen Ausdruck leiden.

Zu den möglichen therapeutischen Vorteilen zählen:

• Abbau von Ängsten und physiologischen Stressreaktionen
• Verbesserte Emotionsregulation und ein Gefühl der Sicherheit
• Stärkung der Selbstwirksamkeit und des Selbstvertrauens durch Interaktion und Entscheidungsfreiheit
• Leichterer Zugang zu Emotionen und Körperwahrnehmung
• Unterstützung beim AufbauvonVertrauen und zwischenmenschlichen Beziehungen
• Erdende und beruhigende Wirkung in Momenten emotionaler Intensität

Bei Kindern und Jugendlichen kann die Arbeit mit einem Therapiehund die Verantwortung, Einfühlungsvermögen und Selbstwahrnehmung fördern und gleichzeitig eine zwischenmenschliche Erfahrung bieten, die sich natürlich und nicht bedrohlich anfühlt. Bei Erwachsenen unterstützt Winston oft das Entschleunigen, emotionale Präsenz und
die Wiederverbindung mit inneren Ressourcen.

Winston wird niemals als „Werkzeug“ eingesetzt, sondern als partnerschaftlicher Gesprächspartner innerhalb eines systemischen Rahmens – stets eingebettet in klare therapeutische Ziele, ethische Standards und berufliche Grenzen.